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2. Kongress 2019 „Patienten mit fortgeschrittener Tumorerkrankung – eine besondere Herausforderung für Therapeuten“

Wed, 15 May 2019 14:16:04

Mit großer Vorfreude erwartete das Team der simfo GmbH um Frau Prof. Pachmann am Samstag, den 30.03.2019 die Ankunft aller Kongressteilnehmer auf der Fattoria La Vialla in Castiglion Fibocchi, Italien. Eine intensive und interessante Woche, verbunden mit der Knüpfung neuer Kontakte, fachlichem – und wissenschaftlichem Austausch auf höchstem Niveau, sowie Diskussionen mit breiter Themenvielfalt war zu erwarten. Diese freudige Erwartungshaltung prägte bereits den ersten Abend, der dem Kennenlernen der Teilnehmer gewidmet war. Bei einem gemeinsamen Abendessen trafen alle Teilnehmer zusammen. Erste neue Kontakte wurden geknüpft und „altbekannte“ Kollegen begrüßt.

Am zweiten Tag (Sonntag, 31.03.2019) wurde die Veranstaltung offiziell eröffnet, sowie die erste Session gehalten. Frau Andrea Lauterbach, die Leiterin der Kongressorganisation, begrüßte in einer Ansprache gemeinsam mit Frau Prof. Pachmann das Auditorium. Unter anderem würdigte Sie den Einsatz der Familie Lo Franco und Frau Rosa Briamonte, die es ermöglichten, den Kongress erneut in dieser fantastischen Umgebung abzuhalten. Als „italienisch-deutsches Duo“ hat dieses internationale Team eine hervorragende Vorbereitung geleistet. „Gemeinsam gilt es daran zu arbeiten, den Patienten neben den bereits etablierten Therapieformen individuell und integrativ Hilfe zu leisten“.
Der Eröffnungsvortrag wurde direkt im Anschluss von Frau Prof. Pachmann, simfo GmbH, Bayreuth gehalten. Sie erläuterte die aktuelle Studienlage zur Frage der Entstehung von Metastasten und führte aus, welche methodischen Ansätze bisher in Betracht gezogen wurden, zirkulierende tumorverdächtige Zellen zu identifizieren. Ihre Betrachtung führte zur Bedeutung der Maintrac®-Methode, sowie deren Idee und Prinzip. Welches diagnostische Potential birgt dieser Ansatz? Dazu zeigte Frau Prof. Pachmann Studienergebnisse, die den Wert der Testung von Medikamenten und Substanzen, sowie die Analyse weiterer Biomarker belegen.
Über den therapeutischen Nutzen, das Prinzip und die praktische Durchführung der Galvano-Therapie bei LK-Metastasen berichtete Dr. med. Florian Mayer, Tagesklinik für Galvano-Therapie in Regensburg. Er setzte damit ein klares Zeichen, welches Potential sich durch diese Therapieform über viele Entitäten verteilt für die Behandlung von Tumorpatienten ergibt. Dies hat er mit Fällen aus seinem praktischen Arbeitsalltag untermauert.
Nach einer wohl verdienten Kaffeepause aller Teilnehmer, widmete sich PD Dr. med. Oumar Camara vom Hufeland Klinikum in Bad Langensalza dem Thema der operativen Behandlung des fortgeschrittenen Eierstockkrebses zu. Er folgte dabei dem geschichtlichen Verlauf der bevorzugten Techniken seit einer Veröffentlichung von Meigs et al. im Jahr 1934. Meigs beschrieb initial die Technik des Ovarialdebulking. „Viele theoretische Überlegungen stützen dieses Vorgehen auch in der Gegenwart“. Seine Sichtweise belegte er mit eindrücklichem intraoperativen Bildmaterial und weiteren aktuellen Studiendaten.
Da geistige Aufmerksamkeit mit einem ausgeglichenen Energiehaushalt einhergeht, war es nun an der Zeit für einen mediterranen Mittagsimbiss, den die Teilnehmer bei angenehmen Frühlingstemperaturen im freien genießen konnten.
Der Nachmittagsteil begann mit zwei weiteren Vorträgen. Zunächst berichtete Herr Uwe-Bernd Rose, Inhaber der Burg-Apotheke Königstein, sowie Mitgesellschafter und Inhaber weiterer Firmen, über isolierte Naturstoffe für die Infusionstherapie mit dem treffenden Titel „The power of nature“. Das Hauptaugenmerk des Vortrags lag auf dem Naturstoff Curcumin. Herr Rose erläuterte die Kette von der chemischen Struktur, über die Formulierung, bis hin zu zulassungsrechtlichen Voraussetzungen, die dieses Produkt zur intravenösen Verabreichung mit sich bringen muss.
Einen weiteren Blick in die Forschungslandschaft erlaubte am letzten Vortrag des Tages erneut Frau Prof. Pachmann. Sie referierte über das Potential von zirkulierenden Tumorzellen als Werkzeug, die Effektivität von Immuntherapien zu überwachen. Dabei betrachtete sie die diagnostische Rolle PD-L1 positiver zirkulierender Tumorzellen, sowie die Möglichkeiten, die sich aus klonaler Expansion zirkulierender Tumorzellen (den sogenannten Tumorsphären) ergeben.
Den Abschluss des Tages bildeten Kurzpräsentationen der Aussteller, sowie eine abschließende Fragerunde an die Referenten.

Frisch erholt begann der Montag (Tag 3, 01.04.2019) mit einer Führung durch das Bauernmuseum Fondazione auf der Fattoria La Vialla.
Der Vortragstag startete im Anschluss mit Ausführungen von Herrn Daniel Lux, simfo GmbH, Bayreuth, über den Einsatz der Maintrac®-Methode in verschiedenen Therapiesituationen. Angefangen von der neoadjuvanten Situation bis hin zu der Frage, wie man nach Therapieende ein sensitives Monitoring gestalten kann, um ein Wiederkehren der Erkrankung möglichst frühzeitig zu erkennen.
Von molekulargenetischer Seite betrachtete Dr. med. Leonhard Habets, onkologische Gemeinschaftspraxis in Aachen, die diagnostischen Möglichkeiten beim frühen und späten Brustkrebs. Er gab zunächst einen Überblick über die genetische Landschaft der Treibergene und Mutationssignaturen, um dann gezielt methodische Vorgehensweisen und Studienergebnisse zu besprechen.
Nach dem gemeinsamen Mittagsimbiss sprach Dr. med. Dipl. biol. Bernd-Michael Löffler, PpmM und ImM, Berlin, über Curcumin in der integrativen Therapie und schilderte seine Sicht über die orale und kutane Anwendung der Substanzklasse. Dies unterstrich er mit eindrücklichen Ergebnissen einer Patientin mit schwerer Psoriasis, sowie weiteren Kasuistiken.
Der nächste Referent, Dr. med. Anwar Giryes, Swiss Medical Clinic AG, Kilchberg, Schweiz, widmete seinen Beitrag dem Begriff „Palliativ“ und schilderte Erfahrungen aus seinem medizinischen Alltag. Er verdeutlichte die Wichtigkeit der ganzheitlichen Diagnostik und wies darauf hin, dass man die daraus folgenden Ergebnisse im Zusammenhang sehen muss und darauf aufbauend erst einen passenden Behandlungsansatz ausrichten kann.
Dem Thema des Kongresses folgend, betrachteten Frau Uta Fischer und Herr Matthias Apolczer, BioSanum Praxisklinik, Nürnberg, die Frage, ob es einen innovativen Ansatz als Alternative zur Behandlung fortgeschrittener Tumorerkrankungen gibt. Sie beantworteten diese Frage mit einem deutlichen „ja“, indem Sie ihr Konzept von der Diagnostik bis hin zur Gestaltung einer passenden Therapie beschrieben.
Der Veranstaltungstag endete mit einer Podiumsdiskussion, der alle Referenten der letzten beiden Tage zur Verfügung standen. Lebhaft, kontrovers und kollegial wurden viele Punkte nochmals aufgegriffen.

Ein weiterer Tag (Tag 4, Dienstag 02.04.2019) folgte den Spuren der Grafen Guidi bei der Besichtigung der majestätischen Burg, sowie der Abtei San Fedele und der Einsiedelei Camaldoli im Tal des Casentino.

Der nächste Tag (Tag 5, Mittwoch, 03.04.2019) begann mit einer Führung durch die Fattoria La Vialla, die einen Einblick in die täglichen Abläufe der Herstellung von Produkten aus biodynamischem Anbau gewährte. Nach kurzer Kaffeepause startete die nächste Session. Dr. med. Joachim Fluhrer, Genostics, Sydney, Australien, berichtete über das stemtrac®-Verfahren als Methode, die teilungsfähige Krebszellen in einer Blutprobe identifizieren kann und deren Nutzen für Patienten in der metastasierten Situation.
Gefolgt wurde er von Dr. Elvira Kern-Nagel, Fachärztin für Strahlentherapie und Allgemeinmedizin am Bodensee, die für Ihre Patienten mit integrativen Ansätzen arbeitet. Sie berichtete über die bedarfsgerechte Ergänzung schulmedizinischer Ansätze mit dem Ziel, bestmöglichen Erfolg zu erreichen und integriert hierfür neben Ernährungslehre, Kontrolle der Körpersalze und – Vitamine auch Bewegungskonzepte. Ihr Vortrag war von vielen Fallbeispielen getragen.
Thrombosen und Tumoren sind mit je ca. 450.000 Neuerkrankungen pro Jahr zwei teilweise synergistische Volkskrankheiten. Mit Herrn Kollegen Dr. med. Volker Hack hatte Bayerns größtes phlebologisches MVZ einen bekannten Gefäßchirurgen und Lymphologen entsandt. Sein eindrucksvoll belegtes Fazit: So schlimm das Ulcus, so tückisch die Lungenembolie und so erschütternd die persönlichen und sozialen Auswirkungen der Thrombophilie auch sind – seit 15 Jahren stagniert die Anzahl der tödlichen Lungenembolien bei 44.000 Fällen. Daran haben auch die Verbesserungen bei der Bildgebungsqualität und mit den NOAC’s und bei der Tumortherapie nichts geändert. Die Leitlinien reden daher auch begründet einer zunehmenden Schmalspurdiagnostik das Wort. Wo bleiben neue Ansätze etwa zur Verbesserung der Effizienz von Studien?
Bei dem Problem der Thrombose mit über 30 bekannten Risikofaktoren lässt sich allerdings auch keine definitive Aussage treffen, so der Transfusionsmediziner Dr. med. Ulrich Pachmann. Widersprüchliche Ergebnisse sind bei monofaktoriellen Studien unvermeidlich. Trotz mehr als 100.000 wissenschaftlicher Publikationen fehlen Daten über ca. 18 % der Zusammenhänge von nur je 2 Thromboserisikofaktoren. Demgegenüber bewährt sich ein mathematisch-synthetischer Ansatz: Damit ist es z.B. gelungen und validiert, die Risikoentwicklung im Verlauf der Schwangerschaft zu beschreiben. Auch die Rolle der im Blut zirkulierenden Tumorzellen mit ihrem Tissue Factor für das Trousseau-Syndrom konnte damit quantifiziert werden. Neu ist auch die Antwort auf die Frage nach dem Thrombose-Zusatzrisiko durch eine Therapie.
In diesem Zusammenhang wurde der erste Posterpreis 2019 von der Jury unter Leitung von Frau Prof. Pachmann dem klinisch-theoretischen Thrombose-Team um Dr. med. Volker Hack zuerkannt.
Der Tag endete schließlich mit einer Weinverkostung in der „Barriccaia“ auf der Fattoria la Vialla.

Kaum fassbar, wie schnell eine intensive gemeinsame Zeit vergehen kann. Mit dem Donnerstag, 04.04.19 (Tag 6), war bereits der letzte offizielle Kongresstag angebrochen. Der Tag brachte in großen Teilen Themen zur Ernährung und Ernährungskonzepten. Dottor Alceo Orsini, Chefagronom der Fattoria La Vialla, Italien, präsentierte wie biodynamische Landwirtschaft verwirklicht wird und welche Vorteile es dem Boden, dem Land und der Natur bringt. Er beleuchtete allerdings auch, wieviel Mehrarbeit dies bedeutet und machte die Kosten deutlich. Dies stellte er kontrovers den weltweit üblichen Ernährungskonzepten gegenüber. Auch Carlo Triarico, Vorsitzender des italienischen Verbandes der biodynamischen Landwirtschaft, Italien, beleuchtete die Wichtigkeit, ein weltweites Umdenken in Bezug auf die moderne Landwirtschaft erzielen zu müssen.
Dott. Thomas M. Platzer, Institut MEDexclusive.de, München, folgte den Betrachtungen der Vorredner aus dem medizinischen Blickwinkel. Mit dem Titel „Karzinomprotektive Wirkung - Timing und Micro-Nährstoffe im Fast-Food-Zeitalter“, ging er in die Tiefe der Nährstoffzusammensetzung und Lebensmittelbiochemie und brachte die gezeigte Literatur auch in Zusammenhang mit weiteren Umweltfaktoren.
Es folgte ein wissenschaftlicher Vortrag von Dr. Antonino Bruno, IRCSS MultiMedica, Milano, Italien, über Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit Polyphenolen und chemopräventiven Substanzen, die auf fortgeschrittene Tumoren und die Tumorangiogenese abzielen. Er begann mit Grundlagen zum Verständnis der Angiogenese, sowie dem wissenschaftsgeschichtlichen Ablauf des Konzeptes der Chemoprävention. Diesem Verlauf folgte er durch die Literatur bis zu heute aktuellen Forschungsthemen des Bereichs.
Der letzte Vortrag der Veranstaltung beschäftigte sich mit Zulassungsformen medizinischer Wirkstoffe im Gesundheitsmarkt. Apotheker Christian Weigl, OFRA-Pharm, Bayreuth, verdeutlichte die Relevanz sich mit diesem Thema zu beschäftigen, da mehr und mehr Wirkstoffe und Substanzen wieder entdeckt werden oder durch neue methodische Ansätze weiteren Indikationen zugeordnet werden können.
Der wissenschaftlich-klinische Teil des Kongresses wurde durch eine weitere Podiumsdiskussion, erneut mit allen anwesenden Referenten, abgeschlossen.

An jedem Ende steht ein Abschied. So auch für diesen Kongress. Mit viel neuem Wissen, neuen Anregungen und interessanten Kontakten verabschiedete Frau Andrea Lauterbach alle Teilnehmer. Allerdings nicht ohne den Hinweis, dass eine Veranstaltung ähnlicher Natur auch im nächsten Jahr wieder stattfinden könnte.


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