TRALI
Die Transfusionsassoziierte Lungeninsuffizienz (TRALI) ist eine akute und oft schwere Erkrankung der Lunge.
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Als TRALI wird eine transfusionsassoziierte Lungeninsuffizienz bezeichnet.
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Das bedeutet für den Patienten
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TRALI ist eine häufig lebensbedrohliche Reaktion nach einer Transfusion. TRALI-Reaktionen entwickeln sich meist bei schwer erkrankten Patienten, die ein Blutpräparat erhalten, welches Antikörper gegen Leukozyten besitzt. Ca. 80 % der TRALI-Reaktionen sind auf das Vorhandensein bestimmter Leukozytenantikörper (sog. granulozytäre Antikörper) zurückzuführen. Diese Antikörper sind beim Blutspender vorhanden und werden dem Patienten mit Plasma- oder Thrombozytenpräparaten transfundiert.
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Mögliche Anzeichen der Erkrankung
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Innerhalb von 6 Stunden nach der Transfusion zeigt sich eine akute Atemnot mit beidseitigem Lungenödem, jedoch ohne Anzeichen für eine Herzinsuffizienz. Das Lungenödem ist in der Röntgenthoraxaufnahme nachweisbar.
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Labor
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Differenzialdiagnosen führen bei unklarem Patientenstatus zu gesicherten Ergebnissen.
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- Parameter
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- Bestimmung der Gesamtleukozytenzahl.
- Nachweis freier und gebundener Leukozytenantikörper
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- Tests
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- Spezielles Immunfluorenszenzverfahren
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- Material
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- 4 ml Serum
- 5 ml EDTA-Blut
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Ärzteinformation:
TRALI zählt zu den meldepflichtigen, schwerwiegenden und unerwünschten Wirkungen von Bluttransfusionen.